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Grundsätzliches
Je nachdem wo man wohnt, ist die Möglichkeit einen Ausbildungsplatz zu erhalten, sehr unterschiedlich. Nachfrage und Angebote klaffen teilweise sehr weit auseinander.

Aus diesem Grund ist es wichtig, sich schon sehr früh für den Ausbildungsberuf zu entscheiden. Damit man das aber kann, sollte man sich die Mühe machen, sich mit sich selber auseinanderzusetzen. Und dies schon ca 1 1/2 Jahre vor dem eigentlichen Schulabschluß. Denn an ein paar kleine Tipps sollte man von Beginn an denken:
  • Frühzeitig die Entscheidung für den Ausbildungsberuf festlegen incl. der in Frage kommenden Ausbildungsbetriebe.

    Bereits bei der Auflistung der in Frage kommenden Betriebe merkt man sehr schnell, ob Chancen bestehen, diesen Beruf zu erlernen.

  • Die Bewerbungen werden frühzeitig gestartet, also bereits zu Beginn des letzten Schuljahres.

  • Die Bewerbungen werden an mehrere Unternehmen oder Betriebe abgeschickt.

  • Ich melde mich frühzeitig beim Arbeitsamt, um lasse mich intensiv beraten.

  • Die Bewerbung wird nur an die Betriebe geschickt, wo aufgrund der Schulnoten und der eigenen Neigungen und Eignungen eine realistische Chance besteht.

  • Persönlich setze ich mir nur realistische Ziele. Ziele die erreichbar und erstrebenswert sind. Diese fest umrissenen Ziele sind mein Maßstab für eventuell notwendige Abweichungen.

  • Von Beginn an einen Bewerbungsordner anlegen! In den Ordner kommt die persönliche Analyse, Wissenswertes über Berufe, die in Frage kommenden Ausbildungsbetriebe, die Tipps von Lehrern, Eltern, Prospekte, wichtige Adresse wie Arbeitsamt, IHK etc., Musterbriefe und vieles mehr.
 
Interessen & Co.
Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Eigene Neigungen, Interessen und natürlich auch Antipathien.

Nur manchmal sieht man sich selbst in einem etwas anderen Licht als die Anderen. Es ist aber wichtig, sich über die eigenen Stärken und Schwächen klar zu werden, um sich letztlich aus einer realistischen Erkenntnis heraus für ein Berufsbild entscheiden zu können. Die Stärken und Schwächen sollten sich eigentlich auch in den zu erwartenden Noten widerspiegeln.

 
Was mag ich?
Der Beruf sollte Spaß machen. Beruf sollte nicht nur ein notwendiges Übel sein, um Geld zu verdienen. Auch wenn es normal ist, wenn man im Beruf mal Menschen kennenlernt, die man vielleicht weniger mag oder in Situationen kommt die nicht besonders angenehm sind.

Aber wenn grundsätzlich Interesse an dem Beruf besteht, dann geht vieles leichter und man kann auch mal ewas wegstecken. Bei Interesse stellt sich auch in absehbarer Zeit der Erfolg ein und dann macht es auch so richtig Spaß.

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Mein Lieblingsfach in der Schule  
Meine liebste Freizeitbeschäftigung  
Am liebsten bin ich
draußen im Freien  ja  nein
zuhause am Computer, Büro  ja  nein
in der Werkstatt, im Labor  ja  nein
Am liebsten arbeite ich
mit Werkzeug, Materialien  ja  nein
mit dem Computer  ja  nein
mit Menschen  ja  nein
Am liebsten mag ich
gestalten  ja  nein
anderen helfen  ja  nein
etwas Neues entwickeln, erfinden  ja  nein
Am liebsten möchte ich
viel herumkommen  ja  nein
an einem Ort bleiben  ja  nein
Am liebsten mache ich
etwas alleine  ja  nein
lieber etwas zu Zweit  ja  nein
etwas mit vielen zusammen  ja  nein
Das möchte ich in jedem Fall in meinem Beruf tun können:

 

 

Am meisten interessiere ich mich für die Branchen:

 

 

Mein Lieblingsthema in der Zeitung, in Magazinen, Büchern ist:

 

 

 
Wie bin ich
Idealerweise sollten sich die Stärken mit den Neigungen und Interessen decken. Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man bei der richtigen Wahl des Berufes die Ausbildung mit Zufriedenheit und Erfolg abschließen kann. Natürlich ist das schwer und man muß sich auch nicht "zerpflücken". Aber eine Analyse hilft, zu versuchen die richtige Entscheidung zu treffen.


  • Den Fragebogen alleine und ganz ehrlich ausfüllen. Den ausgefüllten Fragebogen den Eltern geben. Die Eltern füllen den Fragebogen ebenfalls aus. Alleine und ganz unbeeinflußt. Man kann den ausgefüllten Fragebogen auch Verwandten geben, Freunden oder sogar dem Lehrer.
  • Der Vergleich zwischen der eigenen Analyse und der Analyse der Eltern & Co. ergeben in der Regel ein recht realistisches Bild. Denn es kommt nicht so sehr darauf an wie man sich selbst sieht, sondern wie andere Sie sehen und einschätzen. Schließlich wird ein "Fremder", der für die Ausbildung zuständige Mitarbeiter eines Unternehmens, Sie einschätzen. Er wird entscheiden, ob Sie für diese Ausbildung geeignet sind und in dem Betrieb anfangen können.


Die Beurteilung des Test ist den Schulnoten gleichzusetzen. 1 bedeutet sehr gut und die 6 steht für ungenügend. Man kann aber auch 2+ eintragen oder auch 3-, um so auszudrücken, das man vielleicht zwischen gut und befriedigend schwankt.

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Frage

1

2

3

4

5

6

Ich höre mir auch die Ansichten und Meinungen anderer an, die von meiner abweichen.            
Ich verstehe und begreife schnell, wenn mir jemand Neues erklärt.            
Ich komme mit den unterschiedlichsten Menschen zurecht.            
Wenn ich mir eine Aufgabe stelle, dann erledige ich die, ohne das mich jemand dazu drängen muß.            
Ich kann mich gut benehmen und kann sicher Auftreten.            
Ich arbeite solange, bis ich das gewünschte Ergebnis erreicht habe. "So schnell gebe ich nicht auf".            
Mich bringt man nicht so schnell aus der Fassung.            
Reden kann ich gut und ich glaube meine Sätze sind auch recht gut.            
Ich bin schnell für eine Idee oder Sache begeistert            
Mit Problemen, Schwierigkeiten, Streß komme ich eigentlich gut klar            
Wenn ich etwas wirklich will, verfolge ich meine Interessen auch gegen Widerstände.            
Ich entscheide mich gerne rasch und sicher            
Ich finde mich sehr schnell in unterschiedlichen Situationen zurecht.            
Ich kann gut argumentieren und mich in einem Gespräch überzeugend ausdrücken.            
Ich bin schon bereit, auch anderen recht zu geben.            
Ich komme mit anderen Personen leicht ins Gespräch, ich kann auf sie zugehen.            
Ich habe oft neue Ideen.            
Ich lasse mir von anderen ohne Widerspruch sagen, was ich falsch gemacht habe.            
Es macht mir nichts aus, wenn ich mal echt schuften muß.            
Ich lerne gerne Neues dazu            
Ich kann gut planen, durchschaue auch kompliziertere Vorgänge            
Ich bin pünktlich und halte Termine und Zeiten genau ein.            
Ein überschaubares Risiko gehe ich ein und stehe auch für die Folgen gerade            
Ich arbeite gerne aus eigenem Antrieb und halte mich nach meinen Regeln.            
Ich weiß genau was ich kann, was ich will und was ich wert bin            
Ich habe mich und das was ich mache voll im Griff            
Ich vertraue mir in allen Situationen und bin mir meiner Sache sicher            
Ich versuche immer meine Aufgaben genau und fehlerfrei zu machen            
Ich arbeite gut mit Anderen zusammen            
Ich kann andere schon dazu bringen meine Argumente und Vorschläge anzunehmen            
Ich rede nicht über geheime Informationen oder sonstige sensible Sachen.            
Ich will das erreichen was ich mir vorgenommen habe. Da lasse ich nicht locker.            
Auch mich können sich die Anderen verlassen.            


Alles erledigt? Dann geht es an die Auswertung des Test`s.

  • Inwieweit stimmt das Testergebnis mit dem Bild überein, dass ich mir bislang von mir gemacht habe? Kann ich das Ergebnis akzeptieren?
  • Stimmt die Einschätzung mit den Schulnoten überein, das heißt, bestätigen die Ergebnisse meine Schulnoten oder gibt es Widersprüche?
  • Stimmt die Einschätzung von Eltern & Co mit meiner Einschätzung überein? Wo gibt es Abweichungen, wo Übereinstimmungen? Können Sie mit Eltern & Co zu einer neuen Einschätzung kommen? Und, fällt die Korrektur dann positiv oder negativ aus?
Wichtig ist es auch, sich über die eigenen Stärken und Schwächen klar zu werden.

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Meine Stärken
Diese Stärken sind anerkannt und damit bin ich zufrieden.

 




Meine Stärken habe ich auch schon eingesetzt:

 




Wo kann ich in Zukunft meine Stärken einsetzen bzw. noch besser einsetzen bzw. noch verstärken:

 






Meine Schwächen

 

 




Einige meiner Schwächen kann ich sicher abbauen:

Ein X für kurzfristig, ein O für langfristig

 




Diese Schwächen kriege ich nicht in den Griff

 




Mit den Schwächen kann ich gut Leben.

 




 
Was werde ich?
Nach soviel Vorarbeit sollte nun die Berufswahl schon leichter sein bzw. vielleicht schon feststehen.

Unter der Adresse http://www.arbeitsamt.de kann man sich nicht nur nach Stellen umsehen, sondern sich auch die Berufsbilder der Berufe ansehen. Oder man geht beim Arbeitsamt vorbei. Das BIZ, das Berufsinformationszentrum, bietet zu allen Berufen zahlreiche Informationen in Form von Heften, Videos, Hörprogrammen und computergestützten Programmen.

Obwohl es sehr viele Berufe gibt, sind sie doch alle in nur 12 Tätigkeitsbereiche untergliedert. Die eigenen Interessen/Neigungen sowie Stärken/Schwächen passen ganz sicher in einen der zwölf Bereiche. Und das ist wichtig zu wissen. Nach dem ausgewählten Tätigkeitsbereich lohnt sich die Beschäftigung mit den diversen Berufen innerhalb dieses Tätigkeitsbereiches. Denn nicht immer wird es möglich sein, den Beruf der allerersten Wahl erlernen zu können. Aber wenn man dann weiß, dass man innerhalb eines Tätigkeitsbereiches bleibt, stehen in der Zukunft noch alle Möglichkeiten offen. Berufsbilder wandeln sich immer wieder, um sich den neuen Anforderungen und Erfordernissen anzupassen. Und im Laufe eines Berufslebens muß man sicher immer wieder entscheiden, welchen weiteren Weg man gehen möchten.

Die Berufswahl ist ein Einstieg in die Berufswelt, die nach der Ausbildung viele weitere Möglichkeiten anbietet sich weiterzuentwickeln.

Tätigkeitsbereiche:
  • Verarbeiten von Materialien
  • Zusammenbauen, Montieren
  • Gestalten
  • Bedienung und Überwachung von Maschinen und Anlagen
  • Bebauen und Züchten
  • Untersuchen und Messen
  • Zeichnen und Reproduzieren
  • Bedienen und Beraten
  • Wirtschaften
  • Verwalten
  • Sichern, In-Ordnung-Halten
  • Versorgen und Betreuen
Hinter dem Begriff "Wirtschaften" verbergen sich zum Beispiel Berufe wie Industriekaufmann/-frau, Bankkaufmann-/frau, Speditionskaufmann/-frau und noch viele mehr.


  • Warum nicht Bekannte (z.B. der Eltern) und Verwandte zu deren Beruf befragen? Welchen Beruf hast Du gelernt? Und was muß man dabei lernen? So kommt man zu interessanten Informationen über einzelne Berufe.


Bei der Berufswahl sollte man aber auch über die Zukunftsfähigkeit des ausgewählten Berufes nachdenken. Der Berater beim Arbeitsamt gibt dazu Auskunft.

Nach der Entscheidung für einen Beruf kann man auch noch ein Anforderungsprofil für den angestrebten Ausbildungsberuf erstellen. Und wenn Sie die von Ihnen ermittelten Stärken und Schwächen mit dem Anforderungsprofil vergleichen, dann wissen Sie, ob Sie die richtige Wahl getroffen haben bzw. ob Sie die Wahl nochmal überdenken müssen.

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Abschluß-Check
Ich habe alles gemacht und mich mit meinen Neigungen und Interessen beschäftigt  ja  nein
Nun kenne ich meine Stärken und Fähigkeiten  ja  nein
Meine Eltern, Freunde und Lehrer haben mir gesagt, wo sie meine Stärken und Fähigkeiten sehen  ja  nein
Ich war schon beim BIZ !  ja  nein
Ich weiß, in welchem Tätigkeitsbereich ich arbeiten möchte  ja  nein
Ich habe schon mit Leuten gesprochen, die in diesem Tätigkeitsbereich arbeiten  ja  nein
Ich weiß auch schon welche Berufe es in dem Tätigkeitsbereich gibt und habe mich damit beschäftigt  ja  nein
Und nun weiß ich genau, für welchen Ausbildungsberuf ich mich bewerbe  ja  nein


Idealerweise wurde jetzt nur noch das "Ja"-Feld benutzt, oder?